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Aufführungen März 2019

 

Blick ins Paradies

frei nach Jura Soyfer

 

Inhalt: Es ist die Geschichte vom Arbeitslosen Edi, seiner Freundin Käthi und der Maschine Pepi. Wegen Pepi ist Edi arbeitslos geworden, da die Maschine mehr und schneller produziert. Nun ist aber auch die Maschine «freigestellt», da die Produktion ausgelagert worden ist.
Gemeinsam unternehmen sie eine Zeitreise in die Vergangenheit, um die Erfindung der Elektrizität zu verhindern, die ihrer Meinung nach Schuld an der ganzen Misere ist. Sie wollen so den Fortschritt stoppen. Die Reise führt sie von Galvani über Galilei, Kolumbus und Gutenberg direkt ins Paradies, wo man gerade dabei ist, den Menschen zu erschaffen – Beginn der ganzen Misere.
Es ist eine Reise voll absurdem Humor mit einer feinen Prise Gesellschaftskritik. Und natürlich hochaktuell im Zeitalter der Cyborgs und der Künstlichen Intelligenz.

 

Regie:
Hermann Anthamatten

 

 


 

Hermann Anthamatten

Theatermacher und Autor. Verheiratet mit Carmen Werner, zwei Söhne: Nathan (1997) und Mathia (2001).

 

Ausbildung 1986 lic. phil. hist. (Neuere Geschichte, Schweizergeschichte, deutsche Literatur, Theater-wissenschaften) Uni Bern. Weiterbildungen in Rhetorik, Kommunikation. Regie in der Schweiz und in Deutschland.

 

Autor

«Die Heimkehr – ein Spiel mit dem Grossen Stockalper», 2008

«Geo Chavez’ Traum», 2010 «Ungeschminkt», 2011 «Goudron», 2013

 

Kolumnist: «Walliser Bote»

 

Theater Oberwallis Regie: 1988: «Scherz», Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (Grabbe). 1990: «Huis Clos» (Sartire). 1991: «1984 »(Orwell). 1994: «Richard Korkbein» (Behan). 1996: «Woyzeck» (Büchner). 1999: «Im Gantertal» (Imhof). 2002: «Endspiel» (Beckett). 2004/05: «Futsch» (Doyle). 2006: «Der gute Mensch von Sezuan» (Brecht). 2008: «Die Heimkehr» (Anthamatten). 2010: «Geo Chavez‘ Traum» (Anthamatten). 2013: «Goudron» (Anthamatten). 2016 «Gift» (Vekemans).

 

Dramaturgie und Spiel:

2018: «Hexen» (Hans Steffen) Theater Naters.

2005: «Besuch der Alten Dame» (Dürrenmatt) La Poste Visp.

2011: «Ungeschminkt» (Anthamatten).
Kyburgbühne Thun 2015: «Tartüff» (Molière).
Theater Balschieder 2017: «Ds wilt Mandji».
Monbijou Theater Berlin (Märchenhütte) 2016: «Gevatter Tod» (nach den Gebrüdern Grimm).
2017: «Das Feuerzeug» (nach Andersen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsausflug 2018 


 

Am 26. August traf sich eine beachtliche «Tschuppele» Aktiv- und Passivmitglieder der Kyburgbühne am Thuner Bahnhof zum traditionellen Ausflug. Ab Bern gings per Pedes Richtung Bärengraben. Aber nicht etwa schnurgerade von A nach B, sondern via Münsterplatz durch Gassen und Passagen, die man als eiliger Passant selten geht. Im alten Bärengraben kratzten zwei Petze ungeduldig und brummend an den Metalltüren um Auslass. Sie wussten, in ihrem Freiluftgehege wartete Essbares und so war es auch. Fast wie bei einem Schlussverkauf drängelten sie sie sich Richtung Freiland, suchten und fanden sie die Köstlichkeiten. Unser Ziel war aber das zum Restaurant umfunktionierte alte Tramdepot. Dort erwartete uns nach dem Marsch ein Apéro Riche. Es war so «Riche», dass wir uns die noch respektablen und auch bezahlten Reste einpacken liessen. Sie wurden nicht einfach lieblos in Alupapier eingewickelt überreicht: die Verpackung war schon fast wie ein kleines Kunstwerk geformt.

 

 

Nach Erholungspause und munterem Geplauder mit Themen quer durch den Alpengarten erwartete uns eine Stadtführerin von Bern Tourismus. Sie lotste uns über zwei Stunden lang ab Nydeggbrücke kreuz und quer durch die Altstadt. Sie wusste überall Interessantes und Wissenwertes zu berichten. So erfuhren wie alt die Stadt ist, wer deren Entstehen initiiert hatte und dass Bern über acht Kilometer Lauben verfügt. Wir lernten, woher der Begriff «Lädele» kommt: Läden und Geschäfte im heutigen Sinne gab es früher nicht. Die Ware wurde bei einem Halbrundfenster auf einen Brett präsentiert. Brett und Fensterladen waren ausserhalb montiert und wurden für die Verkaufszeit geöffnet – äbe zum Lädele.

 

 

 

 

 

 

In einer engen Gasse wurden wir darüber informiert, wie sich in Bern schrittweise das Toilettenwesen und die Entsorgung von Fäkalien etablierten. Das muss einst nicht gerade amächelig gerochen haben.

 

 

Im Bereich Erlacherhof, dem Sitz der Stadtregierung stapften wir zur Terrasse mit Blick in das Mattequartier hinunter. Spätestens dort sahen sich Teilnehmer sehnsüchtig nach Schatten um – die Sonne brannte unbarmherzig und manche Füsse begannen zu schmerzen. Die Folge vom Sto and Go auf Kopfsteinpflaster und vielem Stägeli uf und Stägeli ab. Beim Hotel-Restaurant Bern war Endstation der Führung – es wartete ein reichhaltiges Mittags-, z‘Vieri-Essen.

 


 

Man war sich einig: Ein sehr gelungener, interessanter und perfekt organisierter Ausflug bei sehr guter und lockerer Stimmung! Auf der Heimfahrt galt es nur noch die Apéro-Reste an den Mann, respektive die Frau zu bringen. Bei der Abnehmerin dürfte sich die Frage: was koche ich heute Abend, erübrigt haben. Der Ausflug wird allen dank der perfekten Organisation von Theres Weber und Christine Stucker in bester Erinnerung bleiben. nel

 


 

 

Unsere Sponsoren

 

Fankhauser Car Sigriswil


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Ristorante Primavera

 

Rücken Trainings Center im Bahnhof Thun

 

 

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Frutiger Bauunternehmung Thun

 

 

 

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